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China - Architektur im 20. Jahrhundert – Seminar an der TU Berlin

Mo. 14.00 – 15.30 Uhr
Raum: Fr 4518, Franklinstraße 28/29
Beginn: 20.10.2008

Die moderne Architektur in China ist im Westen weitgehend unbekannt. Durch politische Großereignisse, wie den Sturz der Qing-Dynastie (1911), den antijapanischen Krieg, den Zweiten Weltkrieg und den Bürgerkrieg (1937–1949), die Machtübernahme durch die Kommunistische Partei Chinas (1949), die Kulturrevolution (1966–1976) und die wirtschaftliche Öffnung ab den 1980er Jahren, entwickelten sich jeweils spezifische gesellschaftliche Konstellationen, die in der Architektur ihren Ausdruck fanden. In allen Phasen spielten westliche Einflussfaktoren eine wichtige Rolle, die im Seminar untersucht werden sollen.

Das Seminar gliedert sich in folgende Themenblöcke:
20.10.2008: Die Entdeckung der chinesischen Architektur im Westen (1870–1914)
3.11.2008: Die Erforschung der chinesischen Architektur (1890–1937)
10.11.2008: Koloniale Architektur (1860–1930)
17.11.2008: Adaptive Architektur und "Chinese Renaissance" (1911–1937)
24.11.2008: Zwischen Art Deco und Moderne (1930–1937)
1.12.2008: Neue Gesellschaft, neue Architektur (1945–1959)
8.12.2008: 10 Große Projekte (1959)
15.12.2008: Kulturrevolution (1966–1976)
5.1.2008: Regionale Moderne (1970–1985)
12.1.2008: Symbolische Form und Postmoderne (1980–1995)
19.1.2008: Private Kunden, unabhängige Architekten (ab1995)
26.1.2008: Staatliche Großprojekte (2003–2008)
2.2.2008: Abschlussdiskussion und Abgabe der Seminarbeiträge
9.2.2008: Diskussion der Seminarbeiträge

Zur Vorbereitung siehe Eduard Kögel: Die letzten 100 Jahre. Architektur in China. S.99–123. In Gregor Jansen (Hg): totalstadt. beijing case. high-speed urbanisierung in china. Köln 2006


Im Anschluss bietet Prof. Johannes Küchler im selben Raum um 16.00 Uhr das Seminar „Stadtgeschichte Chinas im 20. Jahrhundert“ an




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