„What makes Berlin addictive?“
Ausstellung zu Berliner Grafikdesign, Mediendesign und StreetArt
in Shanghai
14. - 17. September 2006, tgl. 11-18.00 Uhr
Vanguard Gallery, No. 20 Cha Ling Bei Lu, Shanghai
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Pressemitteilung (PDF, 48 kb)
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Dokumentation
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Pressespiegel
Berlin entfaltet seit einigen Jahren eine ganz eigene, originäre
Anziehungskraft und Dynamik in Sachen Design und etabliert sich
als interdisziplinäre Trendwerkstatt. Der facettenreiche
„Berlin Style“ und das einzigartige Stadtgefühl
sind stark wechselseitig voneinander geprägt. Die Ausstellung
nimmt sich Berlins Image als offene, fordernde, popkulturelle
Metropole als Leitidee und fragt junge Grafiker und Mediendesigner:
„What makes Berlin addictive?”
Aktuelle Positionen aus Grafikdesign und Mediendesign werden –
zusammen mit Steckbriefen mit Statements und Kurzdarstellungen
der Designer – ausgestellt.
Gezeigt werden unter anderem Arbeiten von:
Francois Chalet (www.francoischalet.ch)
Steven & Marilla Alexander (www.rinzen.com)
Jianping He (www.hesign.com)
Pfadfinderei (www.pfadfinderei.com)
Brigitte Speich & Jacques Magiera (www.substratdesign.org
www.materia.li)
Ziel ist es, die Vielfalt der Szenen und Strömungen in Berlin
herauszustellen und so ein möglichst breites Spektrum darzustellen.
Die Steckbriefe geben lebendige und individuelle, zum Teil sehr
persönliche Statements und Sichtweisen auf Berlin und das
Berliner Lebensgefühl.
StreetArt ist von den Strassen und Plätzen Berlins nicht
mehr wegzudenken. Sie ist integraler, wenn gleich auch kontroverser
Bestandteil des urbanen Erscheinungsbildes der Stadt. Für
das Ausstellungsprojekt „What makes Berlin addictive?“
werden im Sommer 2006 die Künstlerin Xinyu Bai sowie die
Designer Jing Wang und Yi Lu, die in Berlin leben und arbeiten,
den aktuellen Stand der Berliner StreetArt dokumentieren. Die
Fotografien werden im Rahmen der Ausstellung präsentiert.
Berlin lebt von der Vermischung der verschiedenen Szenen von Mode,
Design, Kunst, Musik, und Clubkultur. Deutlich wird dieses in
der Vielfalt der Berliner Lifestyle-Magazine. Für die Ausstellung
“What makes Berlin addictive?” wird eine grosse Bandbreite
dieser Magazine dem Shanghaier Publikum in einer MagLounge zugänglich
gemacht.
Spätestens durch die Verleihung des Titels „Stadt des
Designs“ durch die UNESCO wird die Entwicklung Berlins als
interdisziplinäre Trendwerkstatt in Sachen Design auch international
auf breiterer Bühne wahrgenommen. Es versammelt sich in Berlin
eine nationale kreative Szene, die zunehmend auch von der internationalen
Szene entdeckt wird. Mit ihrer Regelfreiheit und Offenheit nimmt
die Stadt aus vielen regionalen und internationalen Quellen Einflüsse
auf, die in einer vielfältigen Sprache im Design resultieren.
Auch in Shanghai zeigt sich derzeit eine einmalige Entwicklung:
Die Stadt ist eine der spannendsten Metropolen weltweit, Chinas
„Tor zum Westen“. Die offene Atmosphäre, das
Tempo der Stadt und die Mischung aus lokalen und globalen Einflüssen
ziehen immer mehr Kreative aus aller Welt an. Fast alle internationalen
Agenturnetzwerke haben sich inzwischen dort niedergelassen, dazu
existieren zahlreiche kleinere Design- und Architekturbüros.
Die wachsende Zahl von Agenturen, Initiativen und Events schafft
ein Gegengewicht zu starken institutionellen und staatlichen Organisationen
und rückt Shanghai ins Licht der internationalen Kreativszene.
Ziel der Ausstellung ist es nicht nur, den Spirit der Designszene
in Berlin zu vermitteln. Die Berliner Designer wollen auch teilhaben
an der Entwicklung in Shanghai. Sie wollen sich inspirieren lassen,
Kontakte knüpfen und mögliche Synergien ausschöpfen.
Die Idee, einen solchen Austausch zu befördern, wird beflügelt
vom Erfolg erster persönlicher Kontakte und einer intensivierten
Zusammenarbeit innerhalb beider Designszenen.
Die Ausstellung ist deshalb Startpunkt eines zweiten Ausstellungsprojektes,
basierend auf der Frage: „What makes Shanghai addictive?“.
In Shanghai lebende und arbeitende, internationale und lokale
Kreative werden das Leben und die Arbeit in „ihrer”
Stadt und ihr Stadtgefühl in einer Ausstellung in Berlin
darstellen.
Das Projekt bietet so die Möglichkeit einer Bestandsaufnahme
der Kreativszene in Shanghai und China. Gleichzeitig soll so eine
Plattform entstehen, die es den Kreativen ermöglicht, gemeinsam
Ideen für eine stärkere Vernetzung der Designszenen
beider Städte zu entwickeln. Erste Perspektiven und Ergebnisse
werden ebenfalls im Rahmen des zweiten Teils des Ausstellungprojektes
präsentiert werden.
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