What makes Berlin addictive?
Berlin entfaltet seit einigen Jahren eine ganz eigene, originäre
Anziehungskraft und Dynamik in Sachen Design und etabliert sich als
interdisziplinäre Trendwerkstatt. Spätestens durch die Verleihung
des Titels „Stadt des Designs“ durch die UNESCO wird die
Entwicklung auch international auf breiterer Bühne wahrgenommen.
In Berlin versammelt sich eine nationale kreative Szene, die zunehmend
auch von der internationalen Szene entdeckt wird. Mit ihrer Regelfreiheit
und Offenheit nimmt die Stadt aus vielen regionalen und internationalen
Quellen Einflüsse auf, die in einer vielfältigen Sprache im
Design resultieren.
Der facettenreiche „Berlin Style“ und das einzigartige Stadtgefühl
sind stark wechselseitig voneinander geprägt. Die Ausstellung nahm
sich das Image Berlins als offene, fordernde, popkulturelle Metropole
als Leitidee und fragte junge Grafiker und Mediendesigner: „What
makes Berlin addictive?”. Das Projekt wurde in Shanghai gemeinsam
mit der Vanguard Gallery Shanghai und ihrer Leiterin Lise Li realisiert.
Aktuelle Positionen aus Grafikdesign und Mediendesign wurden –
zusammen mit Steckbriefen mit Statements und Kurzdarstellungen der Designer
– ausgestellt. Ziel war es, die Vielfalt der Szenen und Strömungen
in Berlin herauszustellen und so ein möglichst breites Spektrum
darzustellen. Die Steckbriefe ergaben lebendige und individuelle, zum
Teil sehr persönliche Statements und Sichtweisen auf Berlin und
das Berliner Lebensgefühl.
Die Künstlerin Xinyu Bai, der Künstler Jön Bertram sowie
die Designer Jing Wang und Yi Lu, die in Berlin leben und arbeiten,
dokumentierten im Sommer 2006 den aktuellen Stand der Berliner StreetArt.
Die Fotografien wurden im Rahmen der Ausstellung präsentiert. In
einer MagLounge wurden Berliner Magazine aus den Bereichen Fashion,
Kunst, Kultur und Lifestyle dem Publikum in Shanghai zugänglich
gemacht.
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Pressespiegel