What makes Shanghai addictive?
„What makes Shanghai addictive?“ ist keine Ausstellung im
herkömmlichen Sinn. Es geht um Motive, die auf Poster gedruckt
und zur Massenware erklärt wurden.
„What makes Shanghai addictive?“ ist Kunst für alle,
ist greifbar und fordert die Besucher auf, ihre Sucht nach einzigartigen
Motiven und urbaner Kunst zu befriedigen und sich frei zu bedienen.
What makes Shanghai addictive? - Diese Frage haben sich 14 Designer
und Künstler aus Shanghai über ihre Stadt gestellt und ihre
Ansicht dazu (photo) - graphisch umgesetzt. Entstanden sind 14 einzigartige
Kreationen, die hinter die Fassade Shanghais, einer der spannendesten
Metropolen und „Chinas Tor zur Welt“, blicken. Die Werke
werden vom 11. bis 14. September 2007 im Kuppelsaal des Rodeo-Club im
ehemaligen Postfuhramt in Berlin im Rahmen der Eventausstellung „What
makes Shanghai addictive?“ zu sehen und erhältlich sein.
Shanghais Szene ist jung, schnell, international und die Stadt gilt
als eine der aufregendsten und aufstrebendsten Weltstädte. Die
Zahl unabhängige Designer, Künstler und privater Initiativen
wächst ständig und stellt ein Gegengewicht zu den staatlichen
Organisationen in China dar. 14 dieser „Local heroes“ setzten
sich mit der Frage, was ihre Stadt besonders macht, was die Faszination
und die Anziehungskraft Shanghais ausmacht und warum Menschen süchtig
nach dieser Metropole sind, auseinander. Dabei entstanden 14 einzigartige
facettenreiche Graphiken, Illustrationen, Bilder und Kunstwerke, mit
sehr persönlichen Sichtweisen der Stadt. Shanghai kann auf die
vielseitigsten Weisen gesehen werden, die Beschreibungen der Künstler
gehen von „Ibiza Asiens“ über „bunt, lustig,
ungleichmäßig, abwechslungsreich, die Stadt ist wie ein Chamäleon“
bis hin zu „sozialistischer Himmel“. Wie immer man Shanghai
sieht, die Stadt ist die internationalste Stadt Chinas, sie zieht in
ihren Bann, sie ist ein Magnet. Wer sich mit der Stadt Shanghai auseinander
setzt, verliert sich mehr und mehr in ihr.
„What makes Shanghai/Berlin addictive?“ versteht sich als
kreativer Austausch zwischen den Metropolen Shanghai und Berlin. Berliner
Künstler stellten ihre Werke über das Suchtpotential der deutschen
Hauptstadt bereits im September 2006 mit großem Erfolg in Shanghai
aus. Nun haben ihre Shanghaier Kollegen die Chance ihre Stadt zu präsentieren.
Der Berliner Event wird zur interaktiven Plattform und zum Treffpunkt
für Kreative, Schaffende und Interessierte.
Neben der Präsentation der Kunstwerke werden verschiedene Workshops
stattfinden. Die Gäste aus Shanghai werden zusammen mit Berliner
Designern an der dreidimensionalen Erweiterung der graphischen Entwürfe
arbeiten. Gleichzeitig sollen vorhandene Kontakte vertieft und neue
Freundschaften und Netzwerke gebildet werden.
Im Vorfeld der Eventausstellung wird eine Webpage (www.shanghai-addictive.com,
online ab 13. August 2007) das Projekt global öffnen und international
über das kreative Schaffen in beiden Städten zu informieren.
Sie wird aber auch die Möglichkeit bieten das Projekt zu kommentieren
und eigene Motive einzureichen.
„What makes ..... addictive?” ist der Beginn einer Idee
und soll weltweit auf weitere Städte übertragen werden. Ziel
der Initiatoren ist im Laufe der Zeit eine kreative Ebene zu schaffen
auf der sich Künstler gegenseitig vernetzen und treffen.
>
Pressespiegel